Zeit Des Erwachens

April 17, 2008

Verschwommener Blick.
Alle eindeutigen Zeichen ignoriert.
Die lodernde Flammen nur noch Glut.
Beinahe erstickt die nahende Gewissheit das gedämpfte Licht.
Jedes Wort birgt schmerzende Kälte.
Alle Sinne betäubt. Dumpf dröhnt die einst liebliche Stimme des Herzens.
Schreit auf, um schließlich zu verstummen.

Lauter Anspruch der Gewohnheit.
Einschüchternd dröhnt er warnend in meinem Ohr.
Doch die Befreiung meiner selbst hat schon lange zuvor begonnen.
Es gibt keinen Weg zurück.
Gefangen in der Schwerelosigkeit meiner Ohnmacht zwischen zwei Leben.

Totgeburt Eines Traumes

April 2, 2008

Unerträgliche Stille.
Mit Erkenntnis geschwängerte Luft.
Vernebelt sind die Sinne.
Die Gestalt des Traumes zersplittert.
Den Sinn hinterfragend, verriet ich mich selbst.